Den ruhesuchenden Abenteurer mag es dagegen in den noch uner- schlossenen Norden Goas ziehen. Jenseits des dortigen Flusses präsentiert sich das noch ursprünglichere Goa mit kleinen Dörfern und Traumstränden. Das wird sich mit Fertigstellung der seit 9 Jahren in Bau befindlichen Brücke ändern,aber in Indien wird das sicherlich noch weitere 4-5 Jahre dauern. Solange dürfen noch die Abenteuerfähren genossen werden.
Die Kähne wirken zwar wenig vertrauenserweckend,
verkehren aber regelmäßig und gewährleisten den Anschluß des unterentwickelten Nordens
Goa ist sicherlich die “westlichste” Provinz Indiens und gilt unter Indern als Ort des Lasters und der losen Sitten. Gerade über Weihnachten und Sylvester trifft sich deshalb gerade hier die erlebnishungrige, gebildete Oberschicht aus dem ganzen Land und feiert begeistert bei hier erlaubtem Alkoholverkauf und Discomusik.
Die preiswerteren Unterkünfte in den Touristenorten CALANGUTE und BENIM sind dann von indischen Anreisenden voll belegt. Hotels der höheren Kategorien dagegen von europäischen Sonnenhungrigen.
und verfügen sogar über eine eigene Bordverpflegung.
